Kontakt
Chat-Icon

Chatten

Stell deine Frage direkt in unserem Chat .

Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

Sicherheitstipps sowie Gefahren am und im Wasser

Sicherheitstipps

Allgemeine Sicherheitstipps

Als Grundregel gilt: Je intensiver die Wassernutzung oder je spezieller das Gewässer selbst, desto höher das Risiko. Da sind auch an die Sicherheitsinformationen höhere Anforderungen gestellt. Daher haben wir für dich eine Reihe von Informationen zusammengestellt:

 

Sicherheitstipps für Kinder im Wasser

Wasser übt auf fast alle Kinder eine enorme Anziehungskraft aus. Sie sind aber noch nicht in der Lage, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu überschauen. Sie agieren risikoreicher, ahnungsloser und unbekümmerter. Aus diesem Grund sollten schwimmende und badende Kinder ständig beaufsichtigt werden.

  • Der Erwerb des Seepferdchens ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum sicheren Schwimmer. Als sicherer Schwimmer gilt, wer das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze erworben hat.
  • Nichtschwimmer sollten immer in Armreichweite beaufsichtigt werden, auch beim Tragen von Auftriebshilfen wie Westen und Schwimmflügeln. Machen Sie Kinder möglichst früh mit dem Wasser vertraut: Kinder können schon ab fünf Jahren Schwimmen lernen, sollten aber bereits davor erste Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Verhalten am und im Wasser erfahren.
  • Ertrinken ist auch in einer „Pfütze“ möglich. Am Wasser spielende Kinder sind immer durchgehend zu beaufsichtigen.
  • Kinder sind noch nicht in der Lage, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu überschauen. Aus diesem Grund benötigen sie eine verantwortungsbewusste Erziehungs- bzw. Aufsichtsperson.
  • Beachte bitte die individuellen Voraussetzungen des Kindes (aktueller Entwicklungs- und Gesundheitszustand in psychischer wie auch physischer Hinsicht).
  • Versuche vorausschauend Gefahrenpunkte und Gefahrenorte zu erkennen.
  • Unabhängig davon, ob Kinder mit oder ohne Hilfsmittel ins Wasser gehen: Erziehungspersonen haben immer, auch bei vorhandener Badeaufsicht, die Pflicht zur aktiven und konsequenten Aufsicht.
  • Kinder müssen genau wissen, was erlaubt bzw. verboten ist. Sicherheit ist jedoch nicht allein durch Gebote und Verbote zu erreichen. Vor allem jüngere Kinder müssen häufiger an die wichtigsten Verhaltensregeln und Sicherheitsmaßnahmen erinnert werden, da einmalige Belehrungen vergessen werden. Deshalb: besser regelmäßige und situative Wiederholung von sicherheitsrelevanten Anweisungen.

    Sicherheitstipps im häuslichen Umfeld

    Nicht nur beim Baden und Schwimmen, sondern auch im häuslichen Umfeld kann Wasser zum Ertrinken führen. Ein Ertrinken ist bereits bei sehr geringen Wassertiefen möglich.

    • Lasse Kinder nie unbeaufsichtigt baden. Selbst in der Badewanne oder dem Planschbecken können sie ertrinken! Sorge für ausreichend Rutschsicherheit, z.B. mit Badeschuhen.
    • Auch bei stehtiefen Schwimmbecken solltest du Kindern die Nutzung ausschließlich unter Aufsicht gestatten.
    • Bottiche und Regentonnen können ebenso gefährlich werden. Sie sollten mit abschließbaren Deckeln gesichert sein. Ein Netz oder Drahtgeflecht ist nicht ausreichend.
    • Schwimmbecken und Gartenteiche durch Schutzgitter oder andere Vorrichtungen sichern. Am besten eignen sich Zäune mit absperrbaren Zugängen. Bloße Abdeckungen reichen nicht aus, da Kinder darunter geraten und ertrinken können.
    • Gefahrenquellen befinden sich auch außerhalb des eigenen Grundstücks. Der nahegelegene Bach oder der Fischteich des Nachbarn ziehen Kinder an. Stelle sicher, dass kein unbeaufsichtigter Zugang möglich ist.

    Sicherheitstipps in Frei- und Hallenbädern

    Für den Besuch von Hallen- und Freibädern gelten die dort ausgehängten Haus- und Badeordnungen. Zusätzlich sollten die folgenden Tipps berücksichtigt werden:

    • Bei einem Gruppenbesuch von Bädern sollte unbedingt sichergestellt sein, dass die Gruppe gemeinsam das Bad betritt. Gegebenenfalls sollte eine Regelung für Nachzügler getroffen werden.
    • Gemischtgeschlechtliche Gruppen sollten mindestens von je einer männlichen und einer weiblichen Aufsichtsperson betreut werden, so dass eine durchgängige Betreuung vom Eingang über Umkleide und Duschen bis hin zum Schwimmbecken gewährleistet ist.
    • Beim ersten Besuch in einem Bad sollten Kinder mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht, über Gefahrenquellen informiert und über Baderegeln und Hygiene aufgeklärt werden.
    • Wasserflächen unter Sprunganlagen oder Ausläufe von Rutschen sind keine Flächen zum Schwimmen oder Spielen.
    • Vor der Nutzung von Sprunganlagen immer absichern, dass die Wasserfläche darunter frei ist.
    • Ansaugöffnungen für Wasserstrahlanlagen, Strömungskanäle o. ä. bergen aufgrund des Sogs große Gefahren. An den Sicherheitsverschlüssen darf keinesfalls gespielt oder manipuliert werden.
    • Beachte sorgfältig die Sicherheitshinweise und -regeln bei der Nutzung der beliebten Wasserrutschen.
    • Bei Tauchübungen muss jedes Kind einzeln beobachtet und vorher über tauchspezifische Gefahren, z. B. bei Hyperventilation (übermäßiges Ein- und Ausatmen vor dem Tauchen) aufgeklärt werden.
    • Orientiere dich bei der Organisation von Gruppenspielen im Wasser am Leistungsverhalten der Schwächsten.
    • Nichtschwimmer gehören ins Nichtschwimmerbecken.
    • Die Böden im Schwimmbad sind meistens glatt; hier sollte nur langsam gegangen und nicht gerannt werden.
    • Zwinge Kinder nicht zu Aktivitäten, vor denen sie Angst haben!
    • Weise deine Kinder auf bestimmte Verhaltensregeln hin: Andere Kinder sollten nicht untergetaucht oder beim Spielen ins Wasser gestoßen werden. Auch sollten die Kinder nicht zu dicht hintereinander ins Becken springen.

    Sicherheitstipps in offenen Gewässern

    Das Baden und Schwimmen im Meer ist gefährlicher als in Binnengewässern. Innerhalb kurzer Zeit kann sich der Untergrund ändern. Tiefen entstehen, Sandbänke bilden sich oder verschwinden ganz. Wind und Strömung, gutes und schlechtes Wetter beeinflussen permanent das Wasser. Ein ruhiges Badegebiet kann durch einen umschlagenden Wind oder eine ungünstig laufende Strömung innerhalb weniger Minuten zum tosenden Meer werden. Deshalb niemals an unbewachten Stellen baden und an bewachten Stellen immer auf die Sicherheits-Beflaggung achten.

    • Suche nur bewachte Badestellen auf!
    • Bei gehisster roter Flagge niemals baden!
    • Lasse Kinder nie ohne Aufsicht am oder im Wasser spielen!

    Sicherheitstipps im Watt

    An der Nordsee lockt bei Ebbe vor allem das Watt mit seinen verschiedenen Lebewesen, seiner  Schlicklandschaft und vielen erfrischenden Prielen. Um dieses Ökosystem erleben und erkunden zu können, sind Kenntnisse der Wattbeschaffenheit und des Wetters wichtige Voraussetzungen. Deshalb müssen dringend verschiedene Hinweise beachtet werden:

    • Gehen Sie nie alleine ins Watt.
    • Vertrauen Sie sich einem kundigen Wattführer an.
    • Senken, Priele, Löcher, Muschelfelder, Steilkanten und Schlickfelder können lebensgefährlich werden, wenn man die Tücken nicht kennt (Gefahr des Einsinkens in Schlickzonen)
    • Führen Sie Wattwanderungen nur im Sommer am Tage (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) und nur bei ruhigem Wetter und guten Sichtverhältnissen durch.
    • Gehen Sie auf keinen Fall bei Dämmerung, Dunkelheit, Sturm oder Nebel ins Watt. Der Aufenthalt ist lebensgefährlich.
    • Merken Sie sich die Windrichtung und beobachten Sie das Ziehen der Wolken.
    • Sollte überraschend Nebel auftauchen, irren Sie nicht ziellos herum, sondern versuchen Sie anhand ihrer Fußspuren den Weg zur Küste zu finden. Rufen Sie laut und deutlich um Hilfe.
    • Bei  Gewitter ist das Betreten des Watts lebensgefährlich.
    • Gehen Sie nicht mit Kindern unter 6-8 Jahren ins Watt.
    • Informieren Sie sich über die Gezeiten.
    • Berechnen Sie genügend Zeit für den Rückweg, bevor Sie loswandern.
    • Informieren Sie jemanden, bevor Sie ins Watt gehen.
    • Merken Sie sich einen Markierungspunkt auf dem Festland.
    • Meiden Sie bei auflaufendem Wasser die Nähe von Prielen, es herrscht starke Strömung! Auch geübte Schwimmer sollten auf keinen Fall versuchen, einen Priel zu durchschwimmen.

    Sicherheitstipps im Umgang mit Auftriebsmitteln und Wasserspielzeug

    Auftriebshilfen wie Schwimmflügel, Gürtel usw. bieten eine Unterstützung, um den Körper an der Wasseroberfläche zu halten, ersetzen aber nicht die Beaufsichtigung in Armreichweite. Aufgeblasene Spielzeuge bieten viel Spaß im Wasser, bergen aber eine Gefahr, wenn wichtige Grundsätze nicht beachtet werden. Besonders Luftmatratzen oder aufblasbare Inseln verleiten häufig dazu, sich unkontrolliert trieben zu lassen.

    • Auftriebshilfen wie Schwimmflügel, Gürtel oder Westen bieten keinen vollständigen Schutz vor dem Ertrinken
    • Bei der Verwendung von Auftriebshilfen wie Schwimmflügel, -Gürteln und ähnliches ist eine ständige Beaufsichtigung von Nichtschwimmern in Armreichweite notwendig.
    • Bei allen Auftriebshilfen ist vor jeder Verwendung der korrekte Sitz und die Funktion der Verschlüsse und Ventile zu prüfen.
    • Von der Nutzung von „Kinderschwimmsitzen“ raten wir dringend ab! Er hemmt den natürlichen Bewegungsdrang des Kindes und kann lebensgefährlich werden, wenn die Kinder in ihm umkippen.
    • Bei der Nutzung von aufgeblasenen Wasserspielzeugen (Luftmatratzen, Gummitiere usw.) können auch Schwimmer leicht ins tiefe Wasser geraten oder auf offenen Gewässern abtreiben. Bei ablandigen Wind und Strömungen wird das Zurückpaddeln aus eigener Kraft fast unmöglich.
    • Bei der Verwendung von Luftmatratzen sollten regelmäßig Fixpunkte am Ufer gesucht werden, um ein Abtreiben zu verhindern.

    Sicherheitstipps für Surfer

    Surfen ist eine beliebte Sportart auf dem Wasser. Doch auch Surfer sollten einige Regeln beachten:

    • Allen Wasserfahrzeugen ist auszuweichen.
    • Beachte die Ausweichregeln unter Seglern:
      • Backbordbug vor Steuerbordbug
      • Haben zwei Segelfahrzeuge den Wind nicht von derselben Seite, muss dasjenige ausweichen, das den Wind von Backbord hat
      • Lee vor Luv
      • Haben sie den Wind von derselben Seite, so muss das luvwärtige Segelfahrzeug dem leewärtigen ausweichen.
      • Segler in Backbord-Luv voraus
      • Kann der Führer eines auf Steuerbord laufenden Segelfahrzeugs nicht mit Sicherheit feststellen, ob ein anderes von Backbord-Luv nahendes Segelfahrzeug auf Backbord oder Steuerbord läuft, muss er ausweichen.
    • Beachte Befahrensverbote (z.B. Badestellen) und halte diese ein.
    • Jeder Surfer sollte ein guter Schwimmer sein.
    • Eine qualifizierte theoretische und praktische Ausbildung sollte für jeden Surfer selbstverständlich sein.
    • Prüfe vor Ausfahrt, ob deine Ausrüstung den Anforderungen entspricht und ob sie vollständig und funktionstüchtig ist. Verbinde Surfbrett und Rigg mit einer Sicherheitsleine. Lasse dich von einem Fachmann beraten.
    • Trage bei jeder Surftour nach Möglichkeit eine ohnmachtssichere Weste mit CE-Kennzeichen.
    • Beachte die lokale Wettervorhersage. Bei Sturmwarnung, hohem Wellengang, ablandigem Wind und schlechter Sicht solltest du nicht surfen. Lasse dich von ortskundigen Fachleuten beraten.
    • Achte während des Surfens auf das Wetter. Kehre bei erkennbarer Verschlechterung des Wetters rechtzeitig an Land zurück.
    • Surfe nie allein weit hinaus. Gemeinsam ist es sicherer und macht auch mehr Spaß.
    • Informiere vor Antritt eines längeren Schlages Freunde oder Bekannte über die Einzelheiten. Teile ihnen die voraussichtliche Abfahrts- und Ankunftszeit mit.
    • Überschätze nie deine Leistungsfähigkeit. Prüfe genau die Revier- und Windverhältnisse.
    • Frage dich, ob du diese Bedingungen beherrschst. Auf keinen Fall bis zur Erschöpfung surfen.
    • Klebe reflektierende Streifen auf das Brett und an die Spitze des Rigg. Im Notfall kannst du besser entdeckt werden.
    • Trage stets einen Surfanzug, der wärmt, schützt und schnelle Auskühlung verhindert. Versehe auch den Anzug mit Reflexstreifen.
    • Zu deiner Sicherheitsausstattung gehören auch Notsignale. Je nach Gewässer sollten das Trillerpfeife, Taschenlampe, Signalspiegel oder Leuchtraketen sein.

    Sicherheitstipps für Kiter

    Nicht nur Surfen erfreut sich großer Beliebtheit, gerade bei vielen jungen Leuten steht auch das Kiten hoch im Kurs. Hierbei gelten ebenfalls einige Regeln der Surfer, doch gibt es darüber hinaus spezielle Sicherheitshinweise für Kiter:

    • Suche einen geeigneten Übungsraum an Land und im Wasser mit einem freien Start- und Landeplatz. Ein geeigneter Übungsraum muss nach Lee mindestens drei, nach rechts und links anderthalb Leinenlängen Platz von jeglichen Hindernissen wie Bäumen, Steinen, Menschen, Tieren, Buhnen etc. bieten. In Lee muss sich ein geeigneter Notlandeplatz befinden und Rettungsfahrzeuge sollten Zugang zum Kitegebiet haben.
    • Kite nur bei Windbedingungen, die du beherrschst. Schätze die Windbedingungen sorgfältig ein und beachte bebaute Uferzonen oder Winddrehungen. Wähle sehr sorgfältig die für dein Können und die Windbedingungen angemessene Schirmgröße aus.
    • Meide böigen Wind und suche seitlich zum Ufer wehenden Wind.
    • Checke Board und Kite auf Funktion und Zustand. Überprüfe deinen Schirm mit seinen Leinen auf Schäden, sachgemäßen Aufbau und ein funktionstüchtiges Sicherheitssystem.
    • Benutze immer funktionstüchtige Notauslösesysteme (Quickrelease) an sämtlichen Verbindungen und eine Sicherheitsleine (Safety leash).
    • Kite nie ohne angemessenen Kälteschutz (Neoprenanzug), Auftriebs- bzw. Prallschutzweste und Helm.
    • Achte darauf, dass durch dich kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.
    • Beachte die Ausweich-, Natur- und Umweltregeln und beschäftige dich intensiv mit Notsituationen.
    • Lagere deinen Schirm und dein Brett gesichert an Land und lass dir nur von eingewiesenen Personen beim Starten und Landen helfen.
    • Fliege bzw. starte niemals über Personen, die sich im Flugradius des Kites befinden.
    • Kite nie allein und nie weiter raus, als du schwimmen kannst. Sorge dafür, dass du unter Beobachtung stehst und dass du ggf. Hilfe erwarten kannst.

    Sicherheitstipps für Stand-Up Paddler

    Mittlerweile relativ günstig zu bekommen und ihre Technik schnell erlernt: Stand-Up Paddles. Auch hier gibt es ein paar wichtige Regeln zu beachten, um sich beim Stehpaddeln nicht unnötig in Gefahr zu begeben.

    • Sei nie allein unterwegs. Im Team könnt ihr euch gegenseitig absichern und aufeinander achten. Informiere außerdem jemanden über eure Tour und den voraussichtlichen Zeitpunkt der Rückkehr. So weiß man wenigstens ungefähr, wo ihr unterwegs seid.
    • Informiere dich vorab über Wetter, Wind, Wassertemperatur und vorherrschende Bedingungen im Wasser (Strömungen, Strudel und so weiter)
    • Du solltest ein sicherer Schwimmer sein. Gerade bei Kindern gilt hier besondere Vorsicht.
    • Habe immer eine Schwimmweste an, auch als geübter Schwimmer. Da sich dein Körper schnell aufheizt, kann ein plötzlicher Sturz ins Wasser schnell zu Kreislaufproblemen führen.
    • Achte auf ausreichend Sonnenschutz. Sonnencreme ist ein Muss, hilfreich sind auch Kopfbedeckung und UV-Shirt.
    • Sichere dein Bord mit einer Sicherungsleine (Leash), am besten mit Quick Release bzw. Panikverschluss. Auf dem Fluss die Leine möglichst nicht am Fuß befestigen, damit du dich nicht in umgekippten Baumstämmen, Treibgut o.ä. verfängst.
    • Markiere dein Bord (mit Name, Adresse und Telefonnummer). Falls du es verlieren solltest und es gefunden wird, kann es so direkt identifiziert werden.
    • Fahre nicht auf Schifffahrtswegen. Die Schiffe erzeugen mitunter starke Bugwellen und einen Sog. Zudem können große Schiffe nicht schnell bremsen oder auf Hindernisse reagieren, übersehen dich vielleicht sogar.
    • Überschätze nicht deine Kraft und fahre nicht zu weit raus. Schließlich musst du noch den Rückweg zurücklegen.
    • Trinke vor und während des Paddelns keinen Alkohol.
    • Habe für den Notfall immer ein Handy (in einer wasserdichten Hülle) dabei.
    • Auf die Windrichtung achten. Gegen den Wind zu paddeln kann sehr anstrengend sein.

    Gefahren am und im Wasser

    Gefahren in Frei-, Hallen- und Erlebnisbädern

    In Schwimmbädern existieren viele versteckte Gefahrenquellen:

    • Rutschgefahr auf nassen Platten, im Bereich der Duschen
    • Sturzgefahr bei Sprunganlagen, Treppen, Ein- und Ausstiegen in die
      Becken
    • Erhöhte Verletzungsgefahr in Erlebnisbädern: Steilrutschen, Wasserrutschen, Schwallwassertunnel, Steine im Wellenbecken etc.
    • Hygienische Probleme

    In jedem Schwimmbad hängt eine entsprechende Badeordnung aus.
    Grundlage des Verhaltens sind die Baderegeln.

    Quelle: Ausbilderhandbuch Rettungsschwimmen der DLRG, Neuauflage 2009, 2. korrigierte Auflage 2012, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (Hrsg.), Bad Nenndorf.

    Seen, Teiche und Kiesgruben

    In Seen und Teichen bestehen Gefahren in Form von steil abfallenden Ufern, Wasserpflanzen oder Unrat. Auch Kiesgruben (mit Bagger), deren Ufer abrutschen können, sind risikoreich. Felsen, Pfähle, Baumstümpfe, Mauerreste und Unrat unter der Wasseroberfläche stellen für den Wassersporttreibenden ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Zur Vermeidung unnötiger Verletzungen sollte man sich bei Ortskundigen über die Gefahren des Gewässers informieren. Schlammiger Boden und brusttiefes Wasser sind unter Umständen lebensgefährlich, da der Versuch freizukommen zu weiterem Absinken führen kann. Im Falle der Schlammberührung ist Panik zu vermeiden, und der Betroffene muss versuchen, sich durch kräftige Schwimmbewegungen nur mit den Armen aus dem Morast zu lösen. In stehenden oder langsam fließenden Gewässern befinden sich oft lange, bänderartige Gewächse, die in der Regel bis knapp an die Wasseroberfläche heranwachsen. Panik und Entsetzen können den Ahnungslosen überkommen, wenn diese Gewächse den Körper streifen oder sich um seine Arme, Schultern und Beine legen und ihn festzuhalten drohen. Hier kann das Drehen in Rückenlage, die sehr dicht an der Wasseroberfläche ist, angewendet werden, um aus dem bewachsenen Bereich zu schwimmen.

    Bergseen-, Ton-, und Kiesgruben, aber auch natürliche Badeseen weisen unterschiedlich warme Wasserschichten auf. Die Temperatursprünge können dabei mehrere Grad betragen.  Kaltes Wasser besitzt eine größere Dichte und liegt daher immer unter den warmen Schichten. Insbesondere bei Kopfsprüngen oder tieferen Tauchzügen, werden diese Temperaturunterschiede deutlich spürbar! Bei älteren Menschen, oder solchen mit Herz- oder Kreislaufproblemen können diese Temperaturschwankungen schnell zu einer gesundheitlichen Störung, wie bspw. einem Herzinfarkt führen. Aber auch für gesunde Menschen bergen diese Temperatursprünge nicht unerhebliche Gefahren

    Gefahren in fließenden Gewässern

    Flüsse bergen durch ihre Strömung, die auf Grund ihrer Haupteigenschaft des Wassertransportes von der Quelle zur Mündung entstehen, immer ein erhöhtes Gefahrenpotential. Die Fließgeschwindigkeit ist dabei abhängig von der Menge des Wassers und dem zu Verfügung stehenden Raum im Flussbett. Aus diesem Grund kann ein ruhiger, gemächlich fließender Fluss binnen wenigen Metern zu einem stark reißenden Wildwasser werden. Aus diesem Grund sollte ein Bad in einem Fluss gut überlegt sein, bei unbekannten Gewässern sollten im Vorwege in jedem Fall Informationen der Einheimischen oder den örtlichen DLRG-Kräfte eingeholt werden.

    Von Menschen errichtete Bauwerke, die vor allem der besseren Befahrbarkeit oder Ufersicherung der Flüsse dienen sollen, bergen erhebliche Gefahren für Schwimmer.

    Bei Wehren und Wasserfällen strömen die oberen Wasserschichten immer mit größerer Geschwindigkeit als die unteren. Ein Schwimmer wird also stets mit den oberen Wasserschichten an die Wehr- bzw. an die Wasserkante gedrückt oder aber über den Kamm hinweggespült

    Selbst ein Sturz ohne Verletzungsfolgen reduziert nicht die Ertrinkungsgefahr, weil die meist vorhandene Wasserwalze unterhalb des Wehr- bzw. Wasserfalles weitere Gefahren birgt. Drehkraft, Geschwindigkeit und Sog-Kraft der Walzen können sehr unterschiedlich sein. Wer in eine außendrehende Walze geraten ist, sollte mit schnellen kräftigen Schwimmstößen den Gefahrenbereich verlassen oder die Sog-Kraft des Wasserfalls ausnutzen und mit der am Grunde des Wasserfalls wegführende Strömung ruhigeres Wasser erreichen. Innendrehende Walzen lassen auch dem geübten Schwimmer fast keine Chance. Sie bedeuten höchste Lebensgefahr.

    In größeren Flüssen aber auch an den Küsten befinden sich häufig Buhnen zur Strömungsregulierung und zur Minimierung der Abtragung des Ufers. Auf diese Weise werden die Strömungsverhältnisse verändert, vor allem zwischen den Buhnen. Stromabwärts hinter den Buhnen ist das Wasser meist ruhig und wenig strömend, vor den Buhnen allerdings entsteht durch den Staudruck eine nicht unerhebliche Strömung ins offene Gewässer. Da auch geübte Schwimmer beim Schwimmen gegen die Strömung schnell ermüden, sollte man sich nur in Strömungsrichtung fortbewegen, auch wenn dies der längere Weg zum Ufer ist und dabei ggf. ein Buhnenfeld umschwommen werden muss.

     

    Diese Website benutzt Cookies.

    Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

    Wesentlich

    Statistik

    Marketing

    Die Auswahl (auch die Ablehnung) wird dauerhaft gespeichert. Über die Datenschutzseite lässt sich die Auswahl zurücksetzen.